7-Punkte-Programm: Gesund Arbeiten - gesünder in Pension!
1. Gesundheitschecks und Gesundheitsschulungen! Die Kosten sind von der öffentlichen Hand und den Arbeitgebern zu tragen. Studien belegen, dass ein Bauarbeiter durchschnittlich 10 Tonnen Baumaterial pro Tag manuell durch Heben und Tragen bewegt.
2. Mehr Angebote und Chancen auf Aus- und Weiterbildung! Höhere Qualifikation steht auch für eine bessere Gesundheit.
3. Überstundenregelung einhalten! Höhere Strafen, wenn das Arbeitszeitgesetz nicht eingehalten wird. Bis zu 15 Stunden Arbeit am Tag sind Realität. Öffentliche Aufträge und Bauprojekte mit öffentlichen Förderungen müssen dabei Vorbildwirkung übernehmen – 10 Stunden Arbeit am Tag sind genug.
4. Recht auf Urlaub! Verbrauch von Alturlauben muss gesetzlich vorgeschrieben werden. Der Urlaub muss zur Erholung verbraucht anstatt angespart werden.
5. Krankheit auf Grund von Schwerarbeit nicht bestrafen! Sinnvolle und realistische Überbrückungsmodelle für alle, die es gesundheitlich nicht schaffen, eine Schwerarbeitspension zu erreichen.
6. Schlechtwetterregelungen müssen die Gesundheit schützen! Zum Arbeiten im Freien bei Kälte, Hitze und anderen Umwelteinflüssen brauchen wir klare gesetzliche Regelungen zum Schutz der Gesundheit unserer Arbeitnehmer im Schlechtwetterentschädigungsgesetz und der Bauarbeiterschutzverordnung. Im Gegenzug soll es keine Pönalen bei Verzögerungen von Baufertigstellungsterminen durch Schlechtwettertage für die Arbeitgeber geben.
7. Bewusstsein schaffen! „Gesünder in Pension!” ist eine Win-Win-Situation für den Staat, Sozialversicherungsträger, Arbeitgeber und die Arbeitnehmer: Mehr Einnahmen durch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, Fachkräfte stehen gesünder zur Verfügung und höhere Pensionen für die Schwerarbeiter.